Es geht drüber und drunter!

Experimentelle Malerei

In unseren Kompositionen werden wir uns spielerisch mit dem Drüber und Drunter, dass uns auch gerade umgibt, beschäftigen. Das Bild aufbauen – Schicht um Schicht – Überlagern und Durchscheinen lassen – mit Linien, Flächen, Mustern oder Schnipseln alter Arbeiten . Dazu kann auch unterschiedliches Malmaterial in Mischtechnik verwendet werden– mal tüpfeln, lasieren, gießen, zeichnen, ritzen, übermalen und stehen lassen. Ausprobieren und mutig sein. Im Focus dabei die Gegensatzpaare: dicht – offen, turbulent – ruhig, transparent – schwer, hell – dunkel.

Einfach drauflos arbeiten, spontan, fröhlich und unbekümmert. Und um dem Zufall und der Intuition eine Chance geben, arbeiten wir bevorzugt an mehreren Blättern oder Leinwänden gleichzeitig. Sich immer wieder selbst zu überraschen, den inneren Kritiker auszutricksen, Ideen entwickeln, verwandeln und wieder verschwinden zu lassen. Ziel ist es auch, neue Farbräume und Farbklänge für sich zu entdecken. Dieser Malprozess ist ein Suchen, ein „Geschehenlassen“, der Neues und Unerwartetes hervorbringt. Es entstehen durchaus eigenwillige Bildsituationen, deren Qualität nicht immer sofort ins Auge springt. Aber es gibt kein richtig oder falsch, alles ist möglich, am Ende steht das eigene Bild.
Es gibt viel Freiraum für die Umsetzung eigener Bildideen. Der Kurs richtet sich an Anfängerinnen und auch geübte Malerinnen. Angeleitete Übungen am Vormittag unterstützen beim Einstieg in den Malprozess, Individuelle Hilfestellung und Begleitung durch die Dozentin sowie kurze Bildbesprechungen in der Gruppe erweitern die Anregungen.


Bitte mitbringen:

Acryl oder Guasche in den Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb, in kalt und warm, plus weiß und schwarz. Pinsel in unterschiedlichen Größen/Stärken. Wenn vorhanden unterschiedliches Mal-Material: alte Plastikkarte als Spachtel, Tusche, Pastell- und Ölkreiden, Filzstifte, Fineliner, Grafit, Kohle. Zeichenblock DIN A3 z.b. Boesner, großformatiges Acryl Papier oder anderes stabiles Papier DIN A2, welches mehrmaliges Übermalen aushält. Keilrahmen nach Wunsch, Schere, Kleber/Binder, Klebeband, Wassersprühflasche. Euch inspirierende Fotos/Farbklänge, andere Maluntergründe,„Ausschuss-Bilder“ zum Puzzeln und Zerschneiden auch gerne mitbringen. Wenn vorhanden: Klappstuhl für draußen, Staffelei.
Nicht zu viel kaufen. Kleines Heft DIN A4 (Künstler-Tagebuch), Acryl/Auarell Papier DIN A2 und Acryl in den Grundfarben, können von der Dozentin vor Ort kostengünstig erworben werden.


Sabine Puschmann-Diegel

Freischaffende Künstlerin, Keramikerin
Atelier in Frechen und Bergisch-Gladbach

Kurzbiografie
geboren in Berlin1998 – 2001
Gaststudium Keramik-Design FH Niederrhein,
2011-2019 im Vorstand des Kunstverein zu Frechen
2010-2018 Dozentin am Hauslebenswert der Uniklinik Köln
seit 1998 Weiterbildung freie Malerei/Zeichnung bei D.Crumbiegel, G.Kleber, W. Mannebachseit
2000 Mitglied der GEDOK Bonn,
seit 2010 Dozentin für freie Malerei u. Keramik
seit 1998 viele Einzelausstellungen und Beteiligungen im In-und Ausland: u.a. , Sankt Petersburg , Stettin Polen, Dialog – Kunstsymposium Riga, Ewha Universität Seoul, manu factum Forum NRW Düsseldorf, Keramion Frechen, frauenmuseum + Rheinisches Landesmuseum Bonn,Westerwaldpreis Goetheinstitut + Kuandu Museum Taiwan, Jinan China, Rathaus Heidelberg, Villa Kobe Halle, Redoute und Künstlerforum Bonn, Kunstverein Frechen, Stadtmuseum Siegburg, Töpfereimuseum Langerwehe, Hannover, Eisenturm Mainz, Vallauris Frankreich.