Ein wunderbarer, friedlich, freundlich, fröhlicher – spannender Kultursommer mit tollen Ergebnissen. Hochsommer mit Hochstimmung durch individuelles kreativ sein und vielen herzlichen Begegnungen.
Diashow
In der Galerie sind zunächst Eindrücke der Ausstellung vom Freitag – anschließend Bilder aus dem Verlauf der Woche zu sehen.
Die Bilder können durch anklicken vergrößert werden – dann kann auch über Pfeiltasten oder die Pfeile auf der Tastatur geblättert werden.
Urheber:innen der Bilder sind viel Teilnehmende – bei Fragen einfach melden (Kontakt)
Kennt ihr das – dein Blick bleibt hängen an etwas Unerwartetem, Auffälligem, Anderem – vielleicht denken wir – ups, was ist denn das Spannendes oder Störendes?
Wir wollen uns mit Gegensätzen mit Vielfalt und Ruhe, Harmonie und Kontrapunkten beschäftigen. Gezitterte Linen und Flächen, Abdrücke, Muster und Wiederholungen in einfachen Formen können das Blatt bevölkern und ein Über-und Untereinander erlauben, mit dem Pinsel hüpfen oder stolpern, gestisch gemalt oder sauber begrenzt, abstrakt, bewegt, gewischt, gekleckst….spielerisch, mit Spaß und Mut zu Neuem. Ungeordnetes und ruhige Flächen sollen sich abwechseln und vernetzten und unserer Phantasie und Intuition freien Lauf lassen.
Das Bild wollen wir unter unseren Händen wachsen lassen und uns immer wieder überraschen. Unbekanntes stehen lassen, weglegen und später weiter daran arbeiten, am besten an mehreren Blättern gleichzeitig. Experimentierlust, Neugier und Freude am eigenen Tun stehen im Vordergrund.
Der Kurs richtet sich an Anfänger*innen und auch geübte Maler*innen. Angeleitete Übungen an 2-3 Vormittagen unterstützen den Einstieg in den Malprozess. Individuelle Hilfestellung und Begleitung durch die Dozentin sowie kurze Bildbesprechungen in der Gruppe erweitern die Anregungen. Der kreativen Entwicklung und eigenen Projekten wird viel Freiraum gegeben.
Bitte mitbringen: Acryl in den Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb, in kalt und warm, plus weiß und schwarz. Breite und schmaleBorstenpinsel in unterschiedlichen Größen/Stärken. Lieber weniger Farbtöne, dafür bessere Qualität kaufen, ergibt schönere Mischtöne. Unterschiedliches Mal-Material wie: alte Plastikkarten als Spachtel, Tusche, Ölkreide, Filzstifte, Bunt-und Bleistifte mitbringen wenn vorhanden ist. Acrylblock DIN A3 und DIN A 4 z.b. von Boesner oder anderes stabiles Papier, welches mehrmaliges Übermalen aushält. Gerne auch größere Formate wie Din A 2. Keilrahmen nach Wunsch.Schere, Kleber/Binder, Tesa – Klebeband, Mischunterlage zu B, Rolle Alufolie. Wassersprühflasche.Ideen/Papiere mit einfachen Mustern und Linien mitbringen. Wer mag andere Papp-Maluntergründe zum Experimentieren, Ausschuss-Bilder“ zum Zerschneiden. Wenn vorhanden: Staffelei, Klappstuhl – wenn es das Wetter erlaubt, wollen wir auch draußen malen.
Nicht zu viel kaufen. Kleines Heft DIN A4 (Künstler-Tagebuch), Papier DIN A2 und DIN A 3 und Acryl in den Grundfarben können von der Dozentin vor Ort bei Bedarf in kleinen Mengen erworben werden.
Sabine Puschmann-Diegel
Freischaffende Künstlerin, Keramikerin Atelier in Frechen und Bergisch-Gladbach
Fotografie ist die Kunst des Augenblicks. Eine flüchtige Situation, eine ungewöhnliche Perspektive, eine Inszenierung – Zeit eingefroren.
Jede/r kann Fotografieren: Digitale Fotografie hat durch Einfachheit und Verfügbarkeit den Blick für Fotografie geschärft. Das Smartphone ist immer dabei, Augenblicke werden eingefangen. Der wachsame und achtsame Blick auf das Display oder durch den Sucher ist ein kreativer Prozess vor dem Auslösen – die Auswahl der Ergebnisse ist der zweite wichtige Schritt.
Die Arbeit mit generativer „künstlicher Intelligenz“ beginnt mit dem Wunsch nach einem Ergebnis – das man versucht zu beschreiben. KI (er)findet dann Ergebnisse, die weiter ausgewählt oder dessen Überarbeitung neu bestellt werden kann.
Es gibt nicht mehr den Bezugspunkt „Augenblick“ – aber man generative KI auch kreativ nutzen. Die Arbeit mit KI in der Fotowerkstatt ist möglich – unser Fokus bleibt aber auf dem Augenblick, der menschlichen Perspektive.
Motive
Auf der Suche nach Motiven helfen Ausflüge in die wunderschöne Umgebung des Möhnesees (zu Fuß oder mit Leihrädern des, ein Ausflug in die Stadt Soest (mit dem Linienbus direkt ab Heinrich-Lübke-Haus).
Motiv-Anregungen für diesen Kultursommer:
Landart-Fotografie = Zarte Eingriffe und raumgreifende Installationen, die Kamera ist Beobachterin, Dokumentatorin mit einem eigenen Gestaltungsspielraum. Anregung: Richard Long, Andy Goldworthy machen durch Ihre Eingriffe Natur, Landschaft sichtbarer. Wenn Blätter in Spiralen angelegt, Steine, Äste in Reihen oder Haufen gelegt werden verdichtet sich Empfinden für Material und Ort.
Experimentelle Fotografie = Experimente mit selbstgebauten Filtern – Spiel mit Zeit, Blende, Empfindlichkeit, Schärfe. Wir orientieren uns an zahlreichen veröffentlichten Videobeispielen von Fotografinnen und Fotografen weltweit.
Freie Projektarbeit = Jede Teilnehmer:in kann
Bilder digital „entwickeln“
Zu jeder Fotowerkstatt gehört ein Labor für die Entwicklung von Bildern – das gilt auch für Digitalfotografie. Wir sortieren, wählen aus und gestalten weiter mit Zuschnitt/Ausschnitt, Anpassung von Schatten/Lichtern, Kontrasten und Farben.
Besprechung und Präsentation der Ergebnisse
Bilder besprechen bietet eine gute Lernmöglichkeit – gemeinsames Betrachten, Feedback geben schult den Blick für gelungene Fotos.
Ein Highlight des Kultursommers ist die Präsentation der Ergebnisse. Die Fotogruppe stellt Ergebnisse hauptsächlich im Rahmen eines Kinoabends für Alle vor – aber auch Ausstellung, Installation sind möglich. Wir können einen sehr guten Farblaserdrucker im Haus nutzen.
Typisch Fotowerkstatt: Miteinander
Für viele fotografische Projektideen braucht man Hilfe bei der Umsetzung – typisches Beispiel: „Mensch im Bild“ – aber auch technische Hilfe untereinander ist typisch für „unsere“ Werkstatt.
Was wird es geben in diesem Workshop? Der open space schafft einen Raum für vielfältig künstlerisch-kreative Ausdrucksmöglichkeiten. Es geht sowohl um die Vertiefung vorhandener, als auch um das Verstehen, Entwickeln und Umsetzen neuer Ansätze und Ideen. Denn es ist die Idee, die deren Umsetzung und damit das Material, die Form und die Dimension definiert. Es ist das verstehende Wechselspiel von Eindruck und Ausdruck.
Dies geht vom Bild ins Relief zur Plastik. Wie wird dies umgesetzt ? Hierfür kommen zum einen die Materialien zum Einsatz, die Ihr mitbringt und mit denen Ihr arbeiten wollt. Wer sagt denn, dass z.B. nicht auch eine Leinwand Volumen, also eine dritte Dimension erhalten und weiter bearbeitet werden kann? Des Weiteren wird mit plastischen Materialien, Gieß-, Abform- und Modelliermassen, Schlagmetallen, Materialien und Formen aus der Natur und natürlich mit Farben zwei- und dreidimensional gearbeitet.
Und als „kreative Fingerübung“ gibt es natürlich auch wieder Kaffee 2.0. Ich freu´ mich auf Euch und auf das, was in diesem besonderen open space entwickelt und entstehen wird. (Dieser Workshop ist auf maximal 10 Teilnehmer*innen begrenzt.)
Bitte mitbringen: Die Materialien mit denen ihr arbeiten möchtet. Denkt bitte auch an Materialien für ein experimentelles Arbeiten (Papiere, Kleber, Kleister, Leim, Schalen, Gips, Werkzeuge, oder …). Darüber hinaus habe ich noch das eine und andere dabei.
Sticken auf Stoff, auf Papier, auf Leinwand, um so mit der Nadel zu malen oder zu zeichnen, ist eine Technik, die sich mühelos zwischen verschiedenen Bereichen der bildenden Kunst bewegt. Tatsächlich muss heute aber das Sticken als künstlerisches Medium immer noch um gleichberechtigte Anerkennung kämpfen, da es vielen „nur“ als weibliches (Kunst-)Handwerk gilt. Im Mittelalter dagegen war die Stickerei ebenso angesehen wie Malerei und Skulptur und wurde von Frauen und Männern ausgeübt.
Beim Hochdruck bleibt das stehen, was drucken soll, was nicht drucken soll, wird mit scharfem Messer oder Beitel weggeschnitten. Als „Druckstock“ dient Holz, Linoleum, Styren, Moosgummi oder Ähnliches. Die erhabenen Teile färben wir mit wasserlöslichen Druckfarben und drucken vorwiegend auf Japanpapier mittels Falzbein oder Japanreiber. Große Zeichenkunst ist für diesen Kurs nicht erforderlich, da die Erstellung des Druckstockes zur Vereinfachung von Formen zwingt; aber es ist Lust am künstlerischen Experimentieren wichtige Voraussetzung – der Kreativität und dem Experimentieren sind dann kaum Grenzen gesetzt.