Workshops 2022

Das konkrete Workshopangebot – die inhaltlichen Beschreibungen werden noch aktualisiert. Die Beschreibungen zu den Workshops 2021 unten geben aber einen Eindruck zu Ideen und Konzepten der Werkstätten.

Es geht drüber und drunter!

Experimentelle Malerei

In unseren Kompositionen werden wir uns spielerisch mit dem Drüber und Drunter, dass uns auch gerade umgibt, beschäftigen. Das Bild aufbauen – Schicht um Schicht – Überlagern und Durchscheinen lassen – mit Linien, Flächen, Mustern oder Schnipseln alter Arbeiten . Dazu kann auch unterschiedliches Malmaterial in Mischtechnik verwendet werden– mal tüpfeln, lasieren, gießen, zeichnen, ritzen, übermalen und stehen lassen. Ausprobieren und mutig sein. Im Focus dabei die Gegensatzpaare: dicht – offen, turbulent – ruhig, transparent – schwer, hell – dunkel.

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Fotografie und Fotolabor

Augenblick

Fotografie ist die Kunst des Augenblicks. Eine flüchtige Situation, eine ungewöhnliche Perspektive, eine Inszenierung … gepeichert im dunklen Kasten des Fotoapparates.

Motive

Auf der Suche nach Motiven helfen Ausflüge, ein Fotostudio, die nahe Natur – aber auch Geschichten, Träumen, die erzählt werden wollen. Auf der Suche nach einem Thema helfen Gespräche – dafür nehmen wir uns Zeit.

Labor

Im digitalen oder analogen Labor setzen wir die Aufnahmen ins Bild. Das Bild ist eine Reflexion oder Interpretation der Aufnahme – im Labor geht es um Einstellungen und Zufall.

Präsentation

Unsere Bilder der Aufnahmen werden im letzen Schritt ausgewählt und für die Präsentation zusammengestellt. Die Art der Präsentation, von der Lichtbildshow im „Kino“ oder der Lichtinstallation „Open Air“ über Abzüge und Ausdrucke, Fotobücher, Collagen und Objekte.

Miteinander

Wir lernen voneinander – durch Inspiration, Feedback und ganz praktisch durch Rat und Mithilfe bei Projekten.

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Vom Eindruck zum
Ausdruck im open space

… mit Hermann J Kassel

Was wird es geben in diesem Workshop?
Der open space schafft einen Raum für vielfältig künstlerisch-kreative Ausdrucksmöglichkeiten.
Es geht sowohl um die Vertiefung vorhandener, als auch um das Verstehen, Entwickeln und Umsetzen neuer Ansätze und Ideen.
Denn es ist die Idee, die deren Umsetzung und damit das Material, die Form und die Dimension definiert. Es ist das verstehende Wechselspiel von Eindruck und Ausdruck.

Dies geht vom Bild ins Relief zur Plastik.
Wie wird dies umgesetzt ?
Hierfür kommen zum einen die Materialien zum Einsatz, die Ihr mitbringt und mit denen Ihr arbeiten wollt. Wer sagt denn, dass z.B. nicht auch eine Leinwand Volumen, also eine dritte Dimension erhalten und weiter bearbeitet werden kann?
Des Weiteren wird mit plastischen Materialien, Gieß-, Abform- und Modelliermassen, Schlagmetallen, Materialien und Formen aus der Natur und natürlich mit Farben zwei- und dreidimensional gearbeitet.

Und als „kreative Fingerübung“ gibt es natürlich auch wieder Kaffee 2.0.
Ich freu´ mich auf Euch und auf das, was in diesem besonderen open space entwickelt und entstehen wird.
(Dieser Workshop ist auf maximal 10 Teilnehmer*innen begrenzt.)

Bitte mitbringen:
Die Materialien mit denen ihr arbeiten möchtet.
Denkt bitte auch an Materialien für ein experimentelles Arbeiten (Papiere, Kleber, Kleister, Leim, Schalen, Gips, Werkzeuge, oder …).
Darüber hinaus habe ich noch das eine und andere dabei.

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Malen mit Nadel und Faden

Traditionelle Technik in neuem Gewand

Sticken auf Stoff, auf Papier, auf Leinwand, um so mit der Nadel zu malen oder zu zeichnen, ist eine Technik, die sich mühelos zwischen verschiedenen Bereichen der bildenden Kunst bewegt. Tatsächlich muss heute aber das Sticken als künstlerisches Medium immer noch um gleichberechtigte Anerkennung kämpfen, da es vielen „nur“ als weibliches (Kunst-)Handwerk gilt. Im Mittelalter dagegen war die Stickerei ebenso angesehen wie Malerei und Skulptur und wurde von Frauen und Männern ausgeübt.

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Hochdruck/Holzschnitt

klassische Drucktechnik  mit neuen Materialien


Beim Hochdruck bleibt das stehen, was drucken soll, was nicht drucken soll, wird mit scharfem Messer oder Beitel weggeschnitten. Als „Druckstock“ dient Holz, Linoleum, Styren, Moosgummi oder Ähnliches. Die erhabenen Teile färben wir mit wasserlöslichen Druckfarben und drucken  vorwiegend auf Japanpapier mittels Falzbein oder Japanreiber.
Große Zeichenkunst ist für diesen Kurs nicht erforderlich, da die Erstellung des Druckstockes zur Vereinfachung von Formen zwingt; aber es ist Lust am künstlerischen Experimentieren wichtige Voraussetzung – der Kreativität und dem Experimentieren sind dann kaum Grenzen gesetzt.

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